Casinolotse Rolling SlotsBonus holen bei Rolling Slots

Glücksspielgesetz Österreich (GSpG)

Das Glücksspielgesetz (GSpG, BGBl. Nr. 620/1989) macht Glücksspiel in Österreich zum Monopol des Bundes. Online-Casinospiele darf nur die Österreichische Lotterien GmbH mit win2day anbieten. Seit 2021 ist nach § 52 Abs. 5 auch die Teilnahme vom Inland aus an Online-Glücksspiel ohne österreichische Konzession strafbar - bis 7.500 € bei Vorsatz, sonst bis 1.500 €. Gleichzeitig gelten Verträge mit solchen Anbietern laut Gerichten als nichtig, was Verlustklagen ermöglicht. 2026 liegt ein Entwurf für ein neues Gesetz mit mehr Online-Konzessionen, Black List und Netzsperren auf dem Tisch. Hier die wichtigsten Punkte. Stand: 6. Oktober 2026.

Die wichtigsten Regeln des GSpG

RegelInhalt
MonopolGlücksspiel ist dem Bund vorbehalten, Konzessionen vergibt das Finanzministerium
Online-Casinonur über die Lotteriekonzession: Österreichische Lotterien GmbH mit win2day
SpielbankenKonzessionen bei Casinos Austria
Teilnahme, § 52 Abs. 5Einsätze vom Inland aus bei elektronischen Lotterien ohne Konzession: bis 7.500 € (Vorsatz), sonst bis 1.500 €
Anbieter und Werbung, § 52Verwaltungsstrafen für Veranstalter und Werbung für verbotene Ausspielungen
Glücksspielabgabe, § 5745 % der Jahresbruttospieleinnahmen bei elektronischen Lotterien mit Teilnahme aus dem Inland, seit 1. Jänner 2026
Spielerschutz, § 1 Abs. 4Stabsstelle für Spielerschutz im Finanzministerium

Ist Online Casino spielen strafbar?

Im Sinn des Verwaltungsstrafrechts ja: Online-Casinospiele gelten als elektronische Lotterien, und § 52 Abs. 5 bedroht die Teilnahme vom Inland aus ohne österreichische Konzession mit Geldstrafe. Entscheidend ist, wo du spielst, nicht wo der Anbieter sitzt - ein VPN ändert daran nichts. Eine Straftat nach dem Strafgesetzbuch ist das bloße Mitspielen nicht; § 168 StGB richtet sich an Veranstalter. Berichte über Verfahren gegen einzelne Spieler haben wir nicht gefunden, die Finanzpolizei meldet vor allem Einsätze gegen illegale Automaten. Gewinne sind übrigens auch aus ausländischen Casinos nicht einkommensteuerpflichtig - siehe Casino Gewinne versteuern.

Verlustklagen: die Kehrseite der Nichtigkeit

Österreichische Gerichte behandeln Verträge mit Anbietern ohne österreichische Konzession als nichtig. Spieler können deshalb Verluste zurückfordern, zahlreiche Kanzleien und Prozessfinanzierer bieten das an. Der Europäische Gerichtshof hat am 16. April 2026 (C-440/23) nationale Verbote bestätigt und Rückforderungen auch gegenüber Anbietern aus anderen EU-Staaten gebilligt. Die Kehrseite: Ein OGH-Urteil erlaubte auch Casinos, ausgezahlte Gewinne zurückzufordern. Bei Betreibern in Curaçao, auf den Komoren oder in Costa Rica ist die Durchsetzung praktisch schwierig.

Reform 2026: Netzsperren und Black List

DatumSchritt
29. Juni 2026Koalition einigt sich auf ein neues Glücksspielgesetz, Entwurf geht in Begutachtung
Inhalt laut Berichtenmehrere Online-Konzessionen statt des win2day-Monopols, Black List illegaler Anbieter, neue Behörde
TelekommunikationsgesetzÄnderung für Netzsperren gegen illegale Anbieter
4. August 2026Entwurf bei der EU-Kommission notifiziert, drei Monate Stillhaltefrist
2027die laufenden Konzessionen enden; Berichte sprechen von bis zu 13 Lizenzen bis Oktober 2027

In Kraft ist davon noch nichts: Heute gibt es weder Netz- noch Zahlungssperren. Die Details zu Lizenzzahl, Steuersatz und Spielerschutz sind öffentlich noch nicht vollständig bekannt. Den Überblick zur Rechtslage gibt Online Casino in Österreich legal?, was eine Black List für Zahlungen bedeuten würde, Glücksspiel-Sperre bei der Bank.

Steuer und Abgaben im Überblick

Für Spieler sind Gewinne steuerfrei: Das Einkommensteuergesetz kennt sieben Einkunftsarten, Glücksspielgewinne gehören nicht dazu, und das Finanzministerium nennt Lottogewinne ausdrücklich als nicht steuerpflichtig. Die Glücksspielabgabe nach § 57 trifft dagegen die Anbieter, und zwar abhängig von der Teilnahme aus Österreich, nicht vom Sitz des Unternehmens. Ob ausländische Casinos sie zahlen, ist öffentlich nicht bekannt.

Ausländische Casinos im Vergleich - Lizenz und Risiko

Platz 2
Winshark Logo

Winshark

Bis 2.500 € + 300 Freispiele, voller Betrag nur als High Roller

  • Einzahlung ab 5 €
  • Handyrechnung und Paysafecard
  • Auszahlung bis 500 € pro Tag

Curaçao, GBL Solutions N.V. - keine österreichische Konzession.

8,7/10Wertung
Platz 3
Mino Casino Logo

Mino Casino

Bis 2.300 € + 400 Freispiele, voller Betrag nur als High Roller

  • Einzahlung ab 5 €
  • Handyrechnung (A1, Magenta, Drei)
  • Täglich 5 % Cashback

Curaçao, GBL Solutions N.V.; Lizenznummer auf der deutschen Seite laut Test nicht angezeigt.

8,6/10Wertung
Platz 5
SpinLander Logo

SpinLander

Bis 2.777 € + 550 Freispiele auf 3 Einzahlungen (Angaben variieren)

  • Einzahlung ab 10 €
  • Lizenz Anjouan
  • 15.000+ Spiele

Ob Konten aus Österreich angenommen werden, ist nicht eindeutig belegt - vor der Einzahlung im Kundenservice nachfragen.

Anjouan, ALSI-202409044-FI2 (Fionex Holding); Annahme von Konten aus Österreich nicht eindeutig belegt.

7,9/10Wertung
Platz 6
Drakaris Logo

Drakaris

Bis 4.500 € + 450 Freispiele auf 3 Einzahlungen, mit Bonuscodes

  • Einzahlung ab 20 €
  • Casino und Sportwetten
  • Lizenz Tobique (Kanada)

Viele gefälschte „offizielle“ Drakaris-Seiten für Österreich sind im Umlauf - registriere dich nur über drakaris.com.

Tobique (Kanada), Novatrix S.R.L. aus Costa Rica - schwächster Spielerschutz im Vergleich.

7,1/10Wertung

Häufige Fragen

Was regelt das Glücksspielgesetz in Österreich?

Es macht Glücksspiel zum Monopol des Bundes, regelt die Konzessionen für Lotterien und Spielbanken, die Glücksspielabgabe, den Spielerschutz und die Strafen für illegales Glücksspiel.

Ist Online Casino spielen in Österreich strafbar?

Nach § 52 Abs. 5 GSpG ist die Teilnahme vom Inland aus an Online-Casinospielen ohne österreichische Konzession eine Verwaltungsübertretung: bis 7.500 € bei Vorsatz, sonst bis 1.500 €. Eine gerichtliche Straftat ist es nicht.

Wann kommt das neue Glücksspielgesetz?

Der Entwurf liegt seit August 2026 bei der EU-Kommission. Nach der dreimonatigen Stillhaltefrist kann das Parlament frühestens ab November 2026 beschließen; die alten Konzessionen enden 2027.

Kann ich Verluste aus Online Casinos zurückholen?

Österreichische Gerichte sehen Verträge mit Anbietern ohne Konzession als nichtig an, Verluste können deshalb zurückgefordert werden. Die Durchsetzung gegen Betreiber außerhalb der EU ist aber schwierig.

Mehr zum Thema